Nachwuchsförderung

Die meisten Schiedsrichter fangen sehr jung an zu pfeifen: Ab 14 darf man seine Prüfung ablegen – und das nutzen auch viele. Da ist es wichtig, direkt von Anfang an die Neulinge zu begleiten. Haben sie es dann mal in gewisse Ligen geschafft, bekommen sie weiter eine intensive Betreuung, um sich noch weiter entwickeln zu können.

Vor der Kreiszusammenlegung geschah diese Nachwuchsförderung noch getrennt auf verschiedene Art. Seit April 2016 hat das Lehrteam um den Lehrstab und den Jungschiri-Referenten ein neues Konzept erarbeitet:

Perspektivteam

Jung-Schiedsrichter, Nachwuchstalente, die Platzherren von morgen: die meisten neuen Schiedsrichter sind noch sehr jung, viele gerade einmal 14 Jahre alt .Viel zu oft hören Mädchen und Jungs nach ihren ersten Spielleitungen schon wieder auf zu pfeifen. Daher ist es besonders in der Anfangszeig unglaublich wichtig, die neuen Unparteiischen intensiv zu schulen und sie sprichwörtlich an die Hand zu nehmen. Dafür gibt es das Perspektivteam, dessen Leitung Jungschiedsrichterreferent Thorsten Schwerdtfeger übernimmt. Die Nachwuchs-Schiris treffen sich an vier Abenden in der Saison, um eine extra Schulung zu bekommen: Videoanalyse, Rollenspiele und Referate gehören genau so dazu, wie die beliebten Regeltests.

An anderen Terminen geht es ab auf die Laufbahn: Fitness ist neben Regelkenntnis die wichtigste Eigenschaft eines guten Schiedsrichters – und die will erst einmal antrainiert werden.

Die braucht man dann nämlich auch, wnen das Perspektivteam zusammen in die Soccerhalle, oder Kanufahren geht. Denn genau wie im normalen Kreis auch müssen die Jugendlichen Vertrauen zueinander finden und eine Gruppe werden. Solche Ausflüge helfen dabei.

Förderteam

Auch Schiedsrichter haben einen Coach! In Essen zumindest seit der Saison 2016/17: Mit der Kreiszusammenlegung kam auch ein ganz neues Konzept für die Spitzen- und Kaderschiedsrichter in Essen. Jeder Föderteam-Teilnehmer bekommt seinen persönlichen Coach, der ihm während der Saison zur Seite steht, Spiele beobachtet, Feedback gibt, Ansprechpartner ist und am Ende über die Entwicklung des Schiris berichten kann.

Wie beim Perspektivteam trifft sich das Förderteam zudem vier Mal pro Saison. Die Teilnehmer sprechen unter der Federführung von Stefan Niehüser über ihre eigenen Leistungen und Entwicklungen, dazu kommen Videoanalysen und Referate. Diese werden auch von Gastreferenten gehalten, wie zum Beispiel vom ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Jürgen Jansen oder Mitgliedern des Verbands-Schiedsrichter-Ausschusses.